Return to run –

Verletzungsprophylaxe im Laufsport

Wer nach langen inaktiven Phasen plötzlich sportlich tätig wird, überlastet rasch seine Achillessehnen.



Egal ob wir längere Zeit sitzen (PC-Marathon, Homeoffice, ...) oder mit angezogenen Beinen schlafen, unsere Wadenmuskulatur hat ca. 2/3 des Tages nichts zu tun und "verkürzt" sich. Unsere Beinstellung entspricht dadurch nicht der "normalen" wie im Stand mit ausgestreckten Beinen und der Zwillingswadenmuskel ist ständig in einer Position, die so nicht vorgesehen ist.

Einseitige Belastungen, gleichförmige Bewegungen (z.B. Radfahren, Laufen) können letztendlich die Achillessehnen noch mehr belasten, wenn nicht entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden.


"Laufen als Ausgleich zum stundenlangen Sitzen nach einem langen Tag mag für Psyche, Herzkreislauf, usw. hervorragend sein, die Wadenmuskulatur sieht das sicher anders. ;)

Auch falsches Schuhwerk, sowie zu geringe "barfuß-Zeiten" nehmen dem Fuß die Bewegungsfreiheit und verhindern so kräftige, stabile Sprunggelenke. Entsprechend gut koordinierte Fußmuskeln sind aber nötig, um die fehlende Bewegung auszugleichen, die beim Sitzen durch inaktive Wadenmuskulatur entsteht.


Doch was hilft? - Wie viel? Wie oft?

Dehnen? Nicht Dehnen? Kräftigen? Spezifisches Aufwärmen? Cool-down?


Manch einer hat es vielleicht sogar geschafft, selbst an langen harten Arbeitstagen sich mit genügend Bewegungspausen und konsequentem regelmäßigem Training fit zu halten. Und trotzdem, kaum dass die Saison gestartet ist, man los läuft, stellen sich binnen kurzem lästige Wadenprobleme oder schmerzende Knie- und Leistenprobleme ein – woher kommt das?

Den Einstieg nach der Auszeit schmerzfrei schaffen!

Damit man gleich richtig startet, anstatt schon bald wieder wegen Überlastungsschmerzen aufgeben zu müssen, empfiehlt Karin Koller, Leiterin der Trainingspraxis, neben gezielten Übungen zur Stärkung der Sehnen, Neuroathletik-Training. Hier wird nicht nur an der Mechanik (wie Muskeln, Sehnen, Bandapparat) gearbeitet, sondern auch die Software im Hintergrund berücksichtigt.



Das Gehirn steuert die Bewegung!

Man kann als Trainer meist nicht leicht ins Gehirn des Athleten schauen, aber über Bewegung (die ja vom Gehirn gesteuert wird) und einigen Hintergrundinformationen kann man Rückschlüsse auf Gehirnareale ziehen.





"Als Neuroathletiktrainerin sehe ich mir zuerst die Bewegungsausführung an, die Qualität, die Technik."

Je nach Fragestellung und angestrebten Zielen, müssen auch jene Gehirnareale aktiviert und verbessert werden, die

  • für Stabilität zuständig sind,

  • mehr Beweglichkeit (Dehntoleranz durch das zentrale Nervensystem) zulassen,

  • auf die Schmerzregulation wirken,

  • die Tonusmuster der Extensoren und Flexoren um die Gelenke regulieren usw.


Welches Gehirnareal muss top funktionieren, damit nicht nach längerem Laufen scheinbar grundlos Probleme auftreten?

Funktioniert z.B. das Gleichgewichtsorgan nicht einwandfrei, fehlen dem Gehirn wichtige Informationen für die Steuerung der Muskeln – und das kann sich unter anderem bemerkbar machen, dass nach einer gewissen Zeit z.B. plötzlich das Knie schmerzt.

Typischerweise würde man bei wiederholtem Auftreten dieses "Phänomens" den Orthopäden aufsuchen. Und sofern keine Verletzung vorliegt, geht man oft ohne Diagnose wieder heim. Nach der meist empfohlenen 2-wöchigen Pause, bleibt das Problem aber leider weiter bestehen. Denn die Ursache liegt, wie auch vom Arzt bestätigt nicht an der Struktur – wie in unserem Beispiel nicht am Knie.

Auch physiotherapeutische Maßnahmen würden nur vorübergehend eine Linderung der Schmerzen bewirken, da mithilfe von Massage, Muskeltraining oder Faszien-Manipulation allein noch nicht der eigentlich defizitäre Bereich behoben ist.

Will man nachhaltig und langfristig seine Situation verbessern, muss man wichtige bewegungssteuernde Systeme verbessern!

Angesprochen ist hier vor allem jenes Gleichgewichtssystem, das lineare Beschleunigung misst, das so manchen Läufer schon sein Training vorzeitig beenden ließ.


Mit welchen spezifischen Bewegungen man einfach dieses System verbessern und nachhaltig sein Problem loswerden kann, werden wir uns am Mittwoch, den 03.03.2021 genauer ansehen.

Auch mit welchen dieser "Neuro-Hacks" Du am besten beginnst, wird Dir beim kostenfreien Webinar gezeigt:

Return to run – Verletzungsprophylaxe im Laufsport

Das erwartet Dich beim Webinar am 03.03.2021

> 4 Übungsempfehlungen: speziell für Läufer

-) nach einer längeren Pause

-) zur Kräftigung

-) um Verletzungen vorzubeugen

Die Übungen können überall einfach durchgeführt werden, benötigen kein zusätzliches Equipment.

> Neuro-Hacks gegen Überlastungsprobleme

> Tipps für stabile Sprunggelenke, als auch bei Waden-, Knie- und Leistenschmerzen

> Auszug eines neurozentrierten Warm-ups

> HIER ANMELDEN


Webinar-Termin:

Mittwoch, 03.03.21

"Return to run - Verletzungsprophylaxe im Laufsport"

„Besser bewegen – Deine Trainingspraxis online“

18:15 – 19:15 Uhr

Anmeldung (kostenfrei!) bis 25.2.2021

Leitung: Karin Koller


Falls Du den Termin verpasst hast, oder dieses Wissen auch Deiner eigenen Trainingsgruppe zukommen lassen möchtest, melde Dich gerne.



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Pottendorfer Str. 29

Wr. Neustadt

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